Raspberry Pi als VPN-Hotspot einrichten

Ich will meinen Roku 3 über eine VPN-Verbindung ins Internet bringen. Habe mir das auch ganz simpel vorgestellt: Einen Raspberry Pi mit einem LAN-Kabel ans Modem hängen und dann den Raspberry Pi als neuen WLAN-Hotspot einrichten. Dieser Hotspot müsste natürlich eine VPN-Verbindung haben. Im Optimalfall hätte ich dann zwei WLAN-Netze zur Auswahl: Eines mit VPN und eines ohne.
Nur scheint das doch nicht so einfach zu sein. Zumindest nicht für mich. Mühe mich jetzt schon seit Tagen damit ab. Mein Hauptproblem ist, dass ich zwar viele Anleitungen gefunden habe, aber irgendwie bin ich glaub zu blöd dafür.

Ich habe auf dem Raspberry Pi Raspbian (Wheezy) installiert und dazu will ich OpenVPN drauf packen. Hier scheitere ich schon an einer Fehlermeldung. Linux scheint nicht so mein Ding zu sein…

Egal. Ich habe es mit diesen Anleitungen probiert:
http://www.n0where.net/openvpn-raspberry-pi/
http://forum.strongvpn.com/forums/topic/14/open-vpn-on-linux-debian-ubuntu (Bin Kunde bei StrongVPN)
https://bitbin.de/blog/2013/09/roku-with-raspberry-pi-vpn-appliance/ (Glaube fast, dass dies die beste Anleitung ist)

Da ich es aber wirklich nicht schaffe, hoffe ich auf Hilfe – wer hat die Geduld? Oder wer kann mir auf die richtige Spur helfen?

Update: Es läuft! Wie genau das funktionierte, kann ich nicht mehr mit absoluter Sicherheit sagen. Nur soviel: Ganz herzlichen Dank an @medienkommentar !

Rassismus, Fussball und Olma

Zugegeben: Was nun folgt sind zum Teil wirre Gedankenfetzen. Aber sie müssen raus.

Gestern war ich in einer Bar in der Nähe des Olma-Geländes und habe mir den Match Albanien-Schweiz angeschaut. Die Stimmung war ok, es wurde wenig geredet. Im Laufe der ersten Halbzeit kamen immer mehr Besucher. Offensichtlich von der Olma. Die Luft im Lokal wurde übler (Käse und Bier), es wurde lauter und enger. Gehört halt dazu und stört mich auch nicht wirklich. Aber dann wurde es hässlich. Als noch alles auf ein 0:0 fielen plötzlich extrem rassistische Sprüche gegen die Albaner. Sie kamen womöglich nur von einer kleinen Gruppe, die direkt hinter mir stand. Aber trotzdem.

Kritik an rassistischen Fussballfans ist nicht neu. Und sie greift jedes Mal zu kurz. Denn hier handelte es sich nicht um Fussballfans. Es waren Olma-Besucher, die zufällig in eine Bar kamen, in der Fussball lief. Die Personen interessierten sich nicht wirklich für das Spiel. Einer der Gruppe musste einem anderen sogar erklären, dass es beim Fussball zwei Halbzeiten à 45 Minuten gibt.

Rassismus ist kein Problem des Fussballs. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Fussball ist grossartig. Der Einstieg ist niederschwellig, die Grundregeln sind schnell verstanden (der Ball darf nicht mit den Händen berührt werden und wer mehr Tore schiesst hat gewonnen), die Emotionen sind gross. Und genau deshalb wird der Bedeutung des Fussballs auch gerne zu viel Gewicht gegeben. Ok, vielleicht kann man nicht mal die Gesellschaft für den Rassismus verantwortlich machen. Es ist ein Problem, das im Wesen des Menschen verankert ist. Fussball wegen Gewalt oder Rassismus zu hassen, ist wie wenn man die Demokratie dafür hasst, dass eine Abstimmung oder Wahl nicht zu den eigenen Gunsten ausgegangen ist. Gib der Menschheit die Möglichkeit, sich auszudrücken, und das Ergebnis wird nicht immer schön sein.

Fussball ist positiv. Erfolg und Misserfolg wird immer geteilt. Als Individuum hat man keine Chance. Der menschliche Fortschritt ist auch immer eine Zusammenarbeit und nie die Leistung eines einzelnen Menschen. Fussball lehrt uns, dass wir nur so zum Ziel kommen. Eine sehr schöne Lektion – auch wenn der Preis dafür manchmal hoch ist.

Journalismus für Angeber

Häufig werden im Journalismus grosse Worte beim Anpreisen einer Geschichte benutzt. Und ebenso häufig steckt wenig dahinter. Deshalb eine kleine Übersicht, die beim Einordnen der Meldung helfen soll. Selbstverständlich gibt es keinen Anspruch auf Vollständigkeit und weitere Hinweise sind immer willkommen. Ihr dürft auch gerne fragen, wenn Ihr eine Floskel vermisst und nicht genau wisst, was sie bedeutet.

Journalist:
„Geheimpapier entdeckt!“
Bedeutet:
„Ich habe als einziger Journalist in der Medienmitteilung bis auf Seite 37 gescrollt.“

Journalist:
„Ich habe da mal recherchiert.“
Bedeutet:
„Ich habe beim Mediensprecher nachgefragt.“

Journalist:
„Exklusiv!“
Bedeutet:
„Alle anderen Medien hätten diese Geschichte auch haben können, aber darin keine Relevanz gesehen.“
„Ein Nicht-Journalist hat die Geschichte vor Tagen auf Twitter verlinkt und kein anderes Medium in unserem Land hat die Story aufgenommen.“
(Übrigens: Exklusiv gibt es in verschiedenen Ausführungen. Weltexklusiv, National-Exklusiv, Medium-Exklusiv, Mediengruppe-Exklusiv, usw.)

Journalist:
„Breaking News!“
Bedeutet:
„Gerade jetzt im Agentur-Feed entdeckt.“
„Wurde gerade an der Pressekonferenz gesagt.“
„Endlich ist die Sperrfrist abgelaufen und ich darf es sagen, obwohl es schon alle wissen.“

Journalist:
„Meine Reportage zu …“
Bedeutet:
„Habe mich mit dem Kürzen der Nachricht äusserst schwer getan.“

Journalist:
„… wollte dazu keine Stellung nehmen.“
Bedeutet:
„Ich habe die Anfrage kurzfristig versendet und noch keine Antwort bekommen. Aber die Geschichte musste ich unbedingt jetzt schon bringen, weil alle anderen Medien auch dran sind.“

Wie mobil sollen die Ferien sein?

Bald gehe ich in die Ferien. Nach Griechenland (Rundreise Peloponnes). Ich freue mich darauf, mich völlig zu entspannen, viele neue Eindrücke zu gewinnen und natürlich auf das Meer, das Essen und das Trinken.

Allerdings stellt sich seit einigen Jahren vermehrt die Frage: Was mache ich in dieser Zeit mit meinem Handy? Im Hotel lassen? Keine gute Idee. Schliesslich mache ich viele „schnelle“ Fotos mit dem Handy. Klar habe ich noch eine andere Kamera dabei, aber die will ich nicht jedes Mal aus der Tasche holen.

Wenn ich also mein Handy eh schon dabei habe, will ich vielleicht auch mal ein Bild auf Instagram stellen oder einen Tweet schreiben. Bei meinen letzten beiden Griechenland-Reisen habe ich mich zwischendurch auf das teure Roaming eingelassen und ansonsten einfach die in Griechenland omnipräsenten Gratis-Wifi-Spots angezapft. Optimal wäre aber wohl eine griechische Prepaid-SIM.

Dazu nun einige Fragen, die Ihr mir sicher beantworten könnt:
– Wo kaufe ich eine solche SIM? Bereits jetzt im Internet oder erst vor Ort an einem Kiosk?
– Lohnt sich die Anschaffung eines mobilen Wi-Fi-Hotspots (z.B. dieser), damit ich und auch @rocket666 mit nur einer Karte auf das Netz zugreifen können?

PS: Mails lese ich trotz fehlender Abwesenheitsmeldung in den Ferien keine.

Planung fürs OpenAir St.Gallen

Ab heute findet im Sittertobel das OpenAir St.Gallen statt. Ich werde dieses Jahr auch wieder mit dabei sein. Und hier gibt es schon mal meine Liste der Bands, die ich sehen will:

Donnerstag:
Die Antwoord (22.00, Sternenbühne)

Freitag:
Macklemore & Ryan Lewis (18.45 Sitterbühne)

Lianne La Havas (1.15 Sternenbühne)

Samstag:
Tüchel (12.00 Sitterbühne)

Alex Hepburn (14.30 Sternenbühne)

Terribly Overrated Youngsters (16.15 Sternenbühne)

The Bloody Beetroots Live (0.45 Sitterbühne)

Zedd (3.00 Sternenbühne)

Leider kommt am Sonntag meiner Meinung nach keine gute Band. Werde aber wohl kurz bei den Lumineers reinschauen.

Welche Band darf man Eurer Meinung nach nicht verpassen?

Eine Woche Medienlinks.ch

Seit einer Woche habe ich ein kleines Projekt. Auf medienlinks.ch teile ich werktäglich deutschsprachige Links zu Meldungen aus der Medienwelt. Bisher aufgefallen:

– Künftig will ich mich vermehrt auf Gedanken zur Medienwelt konzentrieren. Dafür weniger Personelles oder Organisatorisches bringen.

Storify ist ein gutes Tool, um schnell und übersichtlich solche Links zu teilen.

– Gerne hätte ich bei Storify die Funktion „Weitere Links zu diesem Thema“. Könnte ich natürlich auch mit Hyperlinks im Text lösen. Natürlich nicht so elegant.

– Bisher waren meine Links sehr CH-lastig. Will mehr Medien-Seiten aus Deutschland und Österreich finden.

– Bei jedem Link ein „via …“ setzen? Oder einfach kommentarlos rein?

– Soll ich eine Email-Adresse oder ein Webformular hinterlegen, damit mir spannende Geschichten geschickt werden können?

– Was mache ich bei Abwesenheiten? Möglich: Einen Tag ausfallen lassen oder den Account einem Gast-Kurator übergeben.

So. Das sind so ganz spontan einige Gedanken zu medienlinks.ch und der ersten Erfahrungswoche damit.

Kommentare zu medienlinks und zu den einzelnen Punkten sind herzlich willkommen!

50 Twitterer für @agossweiler

Nach einer kurzen Diskussion auf Twitter mit @agossweiler präsentiere ich hier eine weitere Liste (die ursprüngliche Liste „50 folgenswerte Twitterer“ findet sich hier). Die Reihenfolge ist beliebig. Und die Erklärungen sind natürlich auch sehr subjektiv.

1. @rocket666 – meine Frau und immer für einen guten Blogeintrag auf missrocket666.blogspot.com gut.

2. @db – Designer aus New York mit Flair für die grossen Themen.

3. @NeilCocker – Unternehmer und TEDx-Gründer aus Wales.

4. @simonth – Musik-Mastermind aus England. Grossartige Beobachtungen zur Entwicklung der 8-Bit-Computerindustrie.

5. @avongunten – Digitaler Vordenker und auch sonst ein sympathischer und vorausschauender Mensch.

6. @pixelfreund – Folge ich schon seit Anbeginn meiner Twitterzeit. Und bereue es nicht.

7. @friggch – Guter Gesprächspartner (auch wenn er keine Fehler eingestehen kann…) und gute Gedanken.

8. @millius – Schriftsteller und Drehbuchautor aus der Ostschweiz.

9. @marcel_baur – Politiker und immer schön kritisch.

10. @SciF0r – Politiker und kritisch. Kennen wir ja schon. Stimmt aber.

11. @SteveMartinToGo – Steve Martin. Grosse Klasse. Muss man eigentlich nicht rechtfertigen.

12. @kim – Immer wieder spannende Links zu allen möglichen Themen.

13. @moritzadler – Fussballbegeistert. Kann also schon mal kein schlechter Mensch sein.

14. @madial – Immer wieder spannend und auch unterhaltsam.

15. @AbtMartin – Abt Martin Werlen. Zumindest noch in diesem Jahr. Danach zieht er sich ja zurück.

16. @hdzimmermann – Viele interessante Geschichten und Links zu Social Media und Bildung.

17. @mllelila – Alles zu Cheeseburger und Uni-Leben.

18. @SimWise – Games und mehr gibt es bei ihr. Hat einen grossartigen Humor und schreibt auch sehr intelligent.

19. @BlitzAmbassador – Mein Lieblingsmusiker. Nicht nur Werbung auf seine eigenen Kreationen.

20. @politnetzCH – Politische Beobachtungen, die auch einem Journalisten helfen können 😉

21. @rechisg – Bibliothekar und auch sonst kein schlechter Mensch.

22. @ueberlinblog – Tweets zu und über Berlin. Aber auch mehr…

23. @treimannch – Glaubt fest daran, dass App.net das „next big thing“ wird.

24. @mbk_center – Tweets zur russischen Politik. Mit Fokus auf die Opposition.

25. @Brenda_Maeder – FDP-Jungpolitikerin aus dem Thurgau.

26. @BretEastonEllis – Mein Lieblingsautor auf Twitter. Und da ist er immer schön kontrovers.

27. @SWillimann – Hotelier in Malaysia. Mit Verbindungen zur Schweiz.

28. @Rennanwalt – Immer wieder gute Kommentare zu aktuellen Themen.

29.@J_Kachelmann – Wetter, aber auch einiges mehr.

30. @QuerDenkender – Referenz zu Themen wie Autismus und noch sehr viel mehr.

31. @merzthurgau – Ehemaliger Grosser Rat Thurgau und Dozent an der PH Thurgau.

32. @gimmalaya – Musiker aus Graubünden und eine witzige Person.

33. @tschistka – Macht Spass, ihr zu folgen. Immer wieder. Keine Ahnung wieso. Ist auch nicht so wichtig.

34. @Herr_Natischer – Wahlberner aus dem Wallis. Aber sonst ein ganz guter Mensch.

35. @rickygervais – Komödiant und Fernseh-Schauspieler. Kann ohne Probleme seine Follower zur Weissglut treiben. Also höchst amüsant.

36. @m_wipf – Intelligenter Mensch und auch sonst ein guter Typ. Einfach mal nach Geschichten aus dem 2. Weltkrieg fragen.

37. @swissbitch666 – Amüsant. Mit einigen FCZ-Tweets. Sonst aber ganz nett.

38. @braxtonpope – Grossartiger Produzent. Mit interessanten Tweets zu Film & Buch.

39. @mhermann_ – Analysen aus der Politik. Aus der Schweiz.

40. @DasEinhirn – Sex, Drugs & Rock’n’Roll

41. @MrsHannah11 – Tweets aus dem Leben. Ins Leben. Was auch immer das heissen soll.

42. @MadMenNa – Pressesprecher. Aber wohl kaum Journalist. Dafür schreibt er auf seinem Blog viel zu gut.

43. @BorisSchohne – Ich mag mich ja noch an alte Gamer-Zeiten erinnern. Aber eben: Heute ist der Herr Schneider-Johne bei Microsoft.

44. @TimOfLegend – Ja, ich gestehe: Ich habe früher viele Adventures gespielt. Und mache das auch heute noch. Deshalb ist Tim Schafer natürlich auch in meiner Liste.

45. @GaryLineker – Der beste Fussballer aller Zeiten. Zumindest in meinen Augen. Und auch in Sachen Twitter muss er sich nicht verstecken.

46. @nggalai – Jetzt werden sicher irgendwelche Einwände kommen. Aber nein: Dem @nggalai muss man einfach folgen. Keine Ausreden.

47. @grumpygamer – Eine weiter Legende der Gameindustrie. Und auch hier auf Twitter immer wieder gut.

48. @phwampfler – Guter Denker und spannende Blogs zu allen möglichen Themen.

49. @seeniazh – Ist zwar FCZ-Fan aber sonst laut Tweets ganz ok. Kann ich natürlich nicht beurteilen.

Damit wären es zumindest 49 folgenswerte Twitterer, die keine Journalisten sind. Lasse absichtlich noch einen Platz frei.

Ihr wollt auch auf eine Liste? Dann dürft Ihr Euch gerne in den Kommentaren bewerben!

Update: Mehr Empfehlungen? Gibt es auf der Frauenliste von @zoradebrunner @telecomuser und @AndreaJerger.

Update 2: Nun hat auch @agossweiler eine Liste veröffentlicht.

Fan sein heisst auch leiden

Gestern war ich im Stadion beim Spiel FC Basel – Tottenham Hotspur. Gleich vorweg: Ich bin seit 1986 Fan der Spurs. Und natürlich trug ich auch mein Spurs-Trikot beim Spiel.

Es war keine schöne Erfahrung. Und trotzdem bin ich nicht wirklich überrascht, dass Tottenham gegen Basel aus dem Cup geflogen ist. Nicht weil Basel zu stark für die Spurs wäre, sondern weil ich mich nichts anderes von Tottenham gewohnt bin. Die Lilywhites starten seit ich mich erinnern mag immer stark in die Saison und bauen dann ebenso stark gegen Ende ab. Und sollten sie einmal nahe an ein grosses Erfolgserlebnis kommen, kann man als Fan sicher sein, dass man enttäuscht wird.

Man könnte für die gestrige Niederlage viele Gründe anführen. Zu viele hochkarätige Absenzen (Lennon, Defoe, Bale, Gallas, …), fehlendes Abschlussglück, das übliche Penaltypech englischer Mannschaften. Basel war nicht unbedingt besser. Trotzdem war der Sieg über beide Spiele gesehen verdient.

Doch solche Analysen sollen bitte die Profis, die Sportreporter, machen.

Was mir aber in Gesprächen vor dem Spiel aufgefallen ist: Basel-Fans waren sogar schon vor dem Hinspiel in London überzeugt, dass ihr FCB den Einzug in die Halbfinals schaffen kann. Ich als Tottenham-Fan hab immer entgegnet, dass die Spurs nur mit Glück weiterkommen können. Ist das nun ein psychologischer Vorteil für die Basler? Sind diese Gedanken auch in den Köpfen der Spieler? Immerhin kennen Basler Spieler und Fans Niederlagen ja mehrheitlich nur vom Hörensagen. Und sollte der FCB trotzdem einmal verlieren, dann war es meist keine wichtige Partie – und der Meistertitel/Cuptitel trotzdem Tatsache.

Das alles sind natürlich nur unfertige Gedanken, die ich vor den Spielen hatte.

Und noch zwei kleine Anmerkungen:
1. Mein Sitznachbar gestern – ein FCB-Fan – meinte, dass mit dem Sieg gegen Tottenham wohl auch klar sei, dass der FC Basel momentan in der Premier League sicher auch mindestens Platz 3 erobern könnte. Was natürlich absoluter Blödsinn ist. Ich habe ihm dann entgegnet, dass im Umkehrschluss dann der FC St.Gallen ja auch auf dieser Position sein müsste, schliesslich haben die beiden Mannschaften in der aktuellen Saison in den Direktbegegnungen gleich viele Punkte geholt.
2. Wie doof dieser Sitznachbar übrigens war, zeigte sich dann beim Penaltyschiessen. Als Adebayor zum Punkt schritt, machten er und seine Freunde laut Affengeräusche (übrigens auch sonst ziemlich viele Leute um mich herum).

Wie soll es weiter gehen?

Plattencover „Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter“. Gibt es beim Bloggen so etwas wie „Die Angst des Bloggers vor dem leeren Eingabefeld“?

Der Druck ist gross. Eben erst habe ich mit diesem Blog angefangen. Vielleicht hätte ich mir das vorher doch besser überlegen sollen. Mein zweiter Post (Wieso ich Online-Journalist bin) wurde bereits unglaublich oft gelesen. Danke an dieser Stelle an die vielen Retweets und natürlich an den Bildblog!

Und dann gleich der nächste Schock: Das Transkript des Rundschau-Beitrags mit Christoph Mörgeli wurde sogar noch öfters gelesen. Und dabei waren das ja nicht mal meine Worte!

Höchste Zeit also für ein paar klärende Gedanken.

Was will ich mit diesem Blog? In erster Linie einfach aufschreiben, was mich gerade beschäftigt.

Und wenn ich einmal keine Ideen für einen Blogpost habe? Ich habe immer Ideen. Allerdings sind nicht alle Blog-Stoff. Und das ist gut so.