Musik des Jahres 2015 – Side B

Hier kommt nun der zweite Teil meiner Musik des Jahres 2015. Teil 1 gibt es hier.

Catz ’n Dogz – Get It Right (ft. Tanika)

Der Song hat das gewisse Etwas. Kann gar nicht genau sagen, wieso er mir so gut gefällt. Aber eben: Musik ist Gefühlssache.

Gaika – Blasphemer

Traumhaft. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Bryma – 1 Pound

Ok, ist glaub von 2014. Hab den aber erst 2015 entdeckt. Und darum ist der Song auf meiner 2015er Liste.

Romare – Motherless Child

Schön ruhig. Braucht es zwischendurch halt auch.

Justin Robertson’s Deadstock 33s ft. Daniel Avery – I Am Automatic

Daniel Avery hatte ich auch schon auf meiner Liste. Und Justin Robertson hat nun mal dieses unglaubliche Album rausgebracht. Deshalb dieser Track davon. Ach ja: Justin ist auch sonst ein ganz cooler Typ.

Tei Shi – Bassically

Power! So muss das gehen!

Lyrics Born – Chest Wide Open (ft. David Shaw)

Ganz guter Song. Ach was. Sehr guter Song. Lyrics Born würde ich gerne mal live sehen.

1200 Techniques – Flow Is Trouble (ft. Ghostface Killah)

Ich mag wirklich guten Rap. Und das ist definitiv guter Rap.

Vince Staples – Norf Norf

Wenn wir schon bei gutem Rap sind, darf Vince Staples nicht fehlen.

Pusha T – Untouchable

Und gleich nochmals grossartiger Rap. Auch Pusha T kommt regelmässig auf meine Best-Of-Listen.

Fetty Wap – Trap Queen

Super gute Stimme.

Grimes – Flesh Without Blod/Life In The Vivid Dream

Das neue Grimes-Album gehört sicher auch zu den Highlights dieses Jahres. Und deshalb – fast schon zufällig – diesen Song davon ausgewählt.

Foxes – If You Leave Me Now

Foxes gehört auch fix zu den besten Künstlerinnen des Jahres. Auch sie würde ich sehr gerne mal live sehen.

Das war’s vorerst mit den besten Songs für 2015. Vielleicht gibt es später noch den Nachschlag mit den Bonus Tracks.

Musik des Jahres 2015 – Side A

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Liste „Musik des Jahres“. Wie schon 2013 und 2014. Und auch dieses Jahr gilt, dass dies keine Rangliste ist. Einfach eine Liste (hier gibt es Teil 2) mit Musik, die mich dieses Jahr begleitet hat oder die mir besonders zugesagt hat. Sicher habe ich wieder einige Tracks/Alben/Künstler vergessen. Die kommen dann vielleicht nächstes Jahr.

Wiley – P Money

Keine Best-Of-Liste ohne Wiley. Jedes Jahr. Gopf! Der Typ ist talentiert!

Cousin Stizz – No Bells

Cousin Stizz ist bei vielen Leuten wohl schon länger auf dem Radar. Bei mir geht das halt manchmal ein bisschen länger.

Lao Ra – Jesus Made Me Bad

Bin über diese grossartige Sängerin aus Bogota eher zufällig gestolpert. Von ihr wird man sicher noch ganz viel hören.

Ezra Furman – Restless Year

Zugegeben: Der Song lief fast ein bisschen zu oft. Aber ich mag den. Komischerweise finde ich nur diesen Song von Ezra Furman gut. War extrem enttäuscht, als ich mal das ganze Album durchgehört hatte.

LunchMoney Lewis – Bills

Bleiben wir gleich mal bei den offensichtlichen Hits des Jahrs. Einfach ein schöner Feel-Good-Song.

Kendrick Lamar – These Walls (ft. Bilal, Anna Wise, Thundercat)

Wusste fast nicht, welchen Track vom grossartigen Album „To Pimp A Butterfly“ ich nehmen sollte. Für mich das Album des Jahres.

Dawn – Billie Jean x Dance

Hammer Beat!

Mac DeMarco – The Way You’d Love Her

Super easy Song. Ja, auch diesen hat man in diesem Jahr öfters gehört.

Phonat – Fire (ft. Jolie and the Key)

Nicht nur der Song auch das Video ist ganz grosse Klasse. Hoffentlich kommt da noch mehr davon.

Mnek – The Rhythm

Der Tanz-Track für ein gutes Wochenende. Immer und immer wieder.

Blitz The Ambassador – Shine

Auch Blitz gehört zu den festen Werten in jeder Jahres-Best-Of-Liste. Dieses Jahr mit seinem Diasporadical-Album.

Future – Where Ya At (ft. Drake)

Drake könnte man ja einfach alleine mit einem Song in der Liste haben. Am besten ist er meiner Meinung nach jedoch bei Kollaborationen. Zum Beispiel bei dieser hier.

Kelela – Rewind

Stimme, Beat – hier stimmt einfach alles.

Mein OASG-Programm 2015

Alle Jahre wieder. Und da ich dieses Jahr sehr spät dran bin, nur ganz kurz mein OpenAir St.Gallen Programm für 2015. Wahrscheinlich verpasse ich von diesem Programm die Hälfte und entdecke ganz viele andere Musiker, die ich hier nicht berücksichtigt habe. Egal. Es macht Spass und so soll es sein.
Ach ja: Am Donnerstag werde ich nicht sicher dort sein. Muss schliesslich am Freitag noch arbeiten.
Donnerstag:
20.00 Uhr Musig uf de Gass – Dachs
23.45 Uhr Musig uf de Gass – Missue
00.00 Uhr Sternenbühne – The Glitch Mob

Freitag:
16.15 Uhr Sternenbühne – Yes I’m Very Tired Now
17.45 Uhr Sternenbühne – Jack Garratt
18.45 Uhr Sitterbühne – Royal Blood
19.30 Uhr Sternenbühne – Kate Tempest
21.45 Uhr Chesterfield Stage – Mimiks
22.30 Uhr Sitterbühne – Noel Gallagher’s High Flying Birds
00.30 Uhr Sitterbühne – The Chemical Brothers
01.15 Uhr Sternenbühne – Hoffmaestro
03.00 Uhr Sternenbühne – Cotton Claw

Samstag:
16.15 Uhr Sternenbühne – The Districts
19.45 Uhr Sternenbühne – Fink
21.30 Uhr Sternenbühne – Tove Lo
21.45 Uhr Chesterfield Stage – True
22.30 Uhr Sitterbühne – Placebo
23.30 Uhr Sternenbühne – Fritz Kalkbrenner
01.30 Uhr Sternenbühne – Kadebostany
03.00 Uhr Sternenbühne – Camo & Krooked

Sonntag:
13.30 Uhr Sternenbühne – Kwabs
16.00 Uhr Sitterbühne – Kraftklub
18.00 Uhr Sitterbühne – Paolo Nutini

Zwei Sachen stören mich gewaltig an diesem Programm:
1. Royal Blood und Kate Tempest überschneiden sich
2. Kwabs ist am Sonntag mit 13.30 Uhr viel zu früh auf der Bühne

PS: Falls Du auf Twitter bist und wissen willst, was denn die Bands am OASG so dort posten, kannst Du ganz einfach dieser Liste folgen.

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Musik des Jahres 2014 ¦ Bonus Tracks

Im Titel steht zwar „Bonus Tracks“, gemeint ist aber eher ein dritter Teil meiner „Best Of“-Liste. Hier ist „Side A“ und hier die „Side B„. Weiter geht’s mit dem letzten Teil:

Broods – Bridges (Penguin Prison Remix)

Broods kann man auch ohne Remixe hören. Aber der Penguin Prison Remix ist einfach super!

D’Angelo and The Vanguard – Ain’t That Easy

D’Angelo ist zurück! Endlich! Und weil es – zumindest für mich – völlig überraschend kam, freue ich mich umso mehr.

Lolawolf – Jimmy Franco (feat. A$AP Rocky)

So neu und trotzdem kennt man Lolawolf natürlich. Ist Zoe Kravitz mit Reputante.

Joel Compass – Forgive Me

Soul und R&B muss nicht schnulzig sein. Und genau aus diesem Grund hatte ich Joel Compass bereits im letzten Jahr auf meiner Liste.

The Griswolds – Beware the Dog

Wunderbar witziger Videoclip. Und der Song ist auch nicht ohne.

Prince – Funknroll

Ist mir zuerst fast entgangen, dass Prince ein neues Album hat. Muss man einfach lieben. Er hat den Funk!

Aphex Twin – minipops 67 (120.2) (source field mix)

Entweder man liebt oder man hasst Aphex Twin. Ich liebe ihn.

Freddy Fresh & Andy Ictus – Hardcore Rocka (ft. Tanto Metro und Devonte)

Big Beat ist zurück! Danke Freddy! Hach! Übrigens: Seine neue Single mit Kitten and The Hip muss man auch gehört haben.

Evil Nine – Your Girl


Breakbeat war nie weg. Zumindest für mich nicht. Und dass es noch immer gute Tracks gibt, zeigen nicht zuletzt die Labels „Punks“ (von den Stanton Warriors) oder „Bass=Win“ (von Rico Tubbs und Terry Hooligan).

Musik des Jahres 2014 ¦ Side B

Nach der „Side A“ folgt nun die „Side B“. Es kommen dann noch die Bonus Tracks. Und da ich das gestern so nicht geschrieben habe: Bei fast allen diesen Bands/Musikern kann man bedenkenlos das ganze Album kaufen. Ich habe jeweils einfach nur einen Song herausgesucht. Weiter geht’s:

Talib Kweli – State Of Grace

Talib Kweli zeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und bringt so ziemlich das wichtigste Rap-Album des Jahres raus.

IYES – Glow

Endlich haben IYES ein Label gefunden. Und überzeugen vom ersten Ton an. Hoffe sehr, dass ich sie mal irgendwo Live sehe.

Mikill Pane – Full Clip (feat. Jodie Abacus)

Einer der witzigsten Videoclips des Jahres (Song beginnt nach rund 1 Minute). Und als wäre das nicht genug, bringt Mikill Pane gleich auch einen Top-Track!

Wiley – On A Level

Auf Wiley kann man sich verlassen. Er bringt mehrere Alben (offiziell oder inoffiziell) pro Jahr raus und kann trotzdem die Qualität halten. Auch „Snakes & Ladders“ ist wieder super. Wiley kaufe ich immer blind.

Future Brown – Talkin Bandz (feat. Shawnna, DJ Victoriouz)

Von Future Brown wird man noch viel hören. Auf dieses Album freue ich mich auch schon. Wird 2015 bei Warp rauskommen.

Kate Tempest – The Beigeness

Für mich eine der ganz grossen Entdeckungen 2014. Aber natürlich schon lange kein Geheimtipp mehr.

Grimes – Oblivion

Diese Stimme ist magisch. Wusste lange nicht, ob ich Grimes mag oder nicht. Aber da sie mich doch nie loslässt, muss ich sie wohl mögen.

Open Mike Eagle – Informations (feat. Kool A.D.)

Super Beat, super Raps. Mehr braucht es nicht.

Ten Walls – Walking with Elephants

Wunderschön. Und hypnotisch. Eine 2014-Liste ohne Ten Walls ist einfach nicht vollständig.

Banks – Goddess

Banks habe ich schon letztes Jahr gebracht. Und ich werde die immer wieder bringen. Zumindest solange sie neue Songs veröffentlicht.

-> hier geht es zu den Bonus Tracks.

Musik des Jahres 2014 ¦ Side A

Bin jetzt mal später mit meiner Liste dran. Aber trotzdem habe ich eine. Wie auch im letzten Jahr. In diesem Jahr mache ich aber gleich mehrere Beiträge dazu, weil ich doch einige Künstler hervorheben will. Gibt also eine „Side A“, „Side B“ und noch die „Bonus Tracks“.

Beginnen wir doch mal mit der „Side A“ (ach ja: Die Liste ist keine Rangliste. Die Tracks/Alben sind so unterschiedlich, da könnte ich mich nie entscheiden, welcher jetzt besser ist).

Les Sins – Brother

Das neuste Projekt von Chaz Bundick aka Toro Y Moi. Ganz grosse Clubmusik!

Jaded – Buss The Skeng

Bleiben wir gleich mal bei der Clubmusik. Mit „Buss The Skeng“ kommt ein super Stück von Jaded, bei dem garantiert getanzt wird.

La Roux – Uptight Downtown

La Roux ist zurück! Und wie!

Röyksopp – Skulls

Weitere Rückkehrer sind Röyksopp. Und sie tönen noch immer gleich wie früher. Das meine ich positiv.

Natalie Prass – Bird of Prey

Super Stimme und gute Songs. Das Album kommt zwar erst 2015 raus, könnte bei meiner nächsten Jahres-Best-Of-Liste nochmals auftauchen.

Kwabs – Walk

So muss das sein!

The Derevolutions – Now You Know My Name

DER Feelgood-Track des Jahres 2014. Wenn es einen Sommerhit gab, dann war es dieser Song.

Tälä – Serbia

Und gleich zurück zu den düsteren Tönen. Tälä, eine Iranerin, die in London lebt, hat mich komplett aus den Socken gehauen.

Shamir – On The Regular

Wild und irgendwie kindisch. Aber ja: Mir gefällt’s!

Vince Staples – Blue Suede

Keine Liste ohne HipHop. Und Vince Staples trifft genau meinen Geschmack.

-> hier geht es zur „Side B
-> hier geht es zu den „Bonus Tracks

Update: Schweizer Liga ohne Ausländer wäre langweilig

Auf Twitter bin ich über diesen Tweet von „BBC Sporf“ gestolpert:

Und da hat es mich mal interessiert, wie denn das in der Schweiz aussehen würde. Deshalb hier die aktuelle Tabelle (Stand: 31. Oktober), wenn nur Tore von Schweizern zählen würden:

Basel 13 7 5 1 18:7 26
Young Boys 12 6 4 2 14:6 22
St.Gallen 13 5 6 2 10:6 21
Zürich 13 6 3 4 9:6 21
Vaduz 13 5 4 4 8:9 19
Thun 13 3 7 3 8:8 16
Luzern 12 2 6 4 7:11 12
Aarau 13 0 10 3 3:6 10
Sion 13 0 8 5 1:8 8
GC 13 1 5 7 4:15 8

Als Schweizer habe ich selbstverständlich auch Doppelbürger gerechnet (z.B.: Shkelzen Gashi bei Basel). Was man sofort sieht: Es gibt viel weniger Tore. Und häufig hätten Partien 0:0 geendet. Es wäre wirklich langweilig. Zumindest resultatemässig. Ich vermute mal, auf dem Platz wäre auch weniger los.

Allerdings bin ich mit dieser Tabelle nicht wirklich zufrieden. Mannschaften, die auf nicht-Schweizer Stürmer setzen, kommen logischerweise schlechter weg. Und vielleicht müsste man sogar konsequenter sein und auch die Assistgeber dazu rechnen. Beziehungsweise die Tore abziehen.

Habe die Tabelle nun aber trotzdem so gelassen und auch diesen Eintrag geschrieben. Einfach auch, weil ich die ganze Arbeit nicht umsonst gemacht haben will.

Update: So würde die Tabelle nach der Hinrunde aussehen:

Basel 18 12 5 1 28:7 41
St.Gallen 18 8 7 3 15:8 31
Young Boys 18 7 9 2 16:7 30
Zürich 18 8 3 7 11:11 27
Thun 18 5 9 4 10:9 26
Luzern 18 5 7 6 11:13 22
Vaduz 18 5 6 7 8:15 21
Aarau 18 1 11 6 4:11 14
GC 18 2 7 9 5:17 13
Sion 18 0 10 8 1:11 10

Der Pizza-Index der Schweiz

Der Pizza-Index der Schweiz!

Die meisten pro Einwohner:
1. Tessin (0.93 Pizzerie/1000 Einwohner)
2. Graubünden (0.694)
3. Neuenburg (0.543)
4. Glarus (0.538)
5. Wallis (0.511)
6. Schaffhausen (0.423)
7. Nidwalden (0.39)
7. Solothurn (0.39)
9. St.Gallen (0.387)
10. Zürich (0.371)
11. Zug (0.362)
12. Fribourg (0.353)
13. Schwyz (0.342)
14. Bern (0.341)
15. Jura (0.338)
16. Thurgau (0.335)
17. Luzern (0.333)
17. Uri (0.333)
19. Aargau (0.327)
20. Waadt (0.314)
21. Genf (0.303)
22. Appenzell Ausserrhoden (0.302)
23. Basel Stadt (0.298)
24. Basel Landschaft (0.275)
25. Appenzell Innerrhoden (0.267)
26. Obwalden (0.222)

Die meisten pro Quadratkilometer:
1. Basel Stadt (1.514 Pizzerie/km2)
2. Genf (0.5)
3. Zürich (0.303)
4. Zug (0.176)
5. Aargau (0.147)
6. Basel Landschaft (0.147)
7. Solothurn (0.128)
8. Neuenburg (0.118)
9. Tessin (0.113)
10. Schaffhausen (0.111)
11. St.Gallen (0.093)
12. Thurgau (0.087)
13. Luzern (0.086)
14. Waadt (0.072)
15. Appenzell Ausserrhoden (0.066)
16. Fribourg (0.062)
17. Nidwalden (0.058)
18. Bern (0.057)
19. Schwyz (0.056)
20. Wallis (0.032)
21. Glarus (0.031)
22. Jura (0.029)
23. Appenzell Innerrhoden (0.023)
24. Graubünden (0.019)
25. Obwalden (0.016)
26. Uri (0.011)

Spurensuche im Fussball

Wir haben die Szene glaub alle gesehen. Oder darüber gelesen. Die „lustigen“ Fotomontagen auf Facebook und Twitter gesehen. Jaja, der böse Luis Suarez hat bereits zum dritten Mal zugebissen. Dieses Mal war der Italiener Giorgio Chiellini sein Opfer. Heisst es.

Und genau diese Szene haben wir gesehen. Nur: War da wirklich ein Biss? Alles, was ich sehe, ist, dass der Kopf von Suarez in Richtung Halsbereich von Chiellini geht. Dort einen Bruchteil von einer Sekunde bleibt. Chiellini wehrt sich und reisst seinen Arm hoch. Danach gehen beide zu Boden. Chiellini hält sich die Schulter, Suarez seine Zähne. Die Zuschauer und die Moderatoren sind sich einig: Das war ein Biss. Suarez hat schliesslich in seiner Karriere schon zweimal zugebissen. Einmal Täter – immer Täter.
Aber: Wäre es nicht möglich, dass Suarez Chiellini einen Kopfstoss geben wollte? Natürlich auch völlig unsportlich und absolut daneben. Chiellini sich danach wehrt und beim Ausschlagen Suarez auf den Mund trifft? Dessen Zähne sind ja immer ziemlich weit vorne und so würde es mich nicht erstaunen, wenn Chiellini sich bei dieser Aktion die Zahnabdrücke eingefangen hat. Schliesslich würden Suarez die Zähne kaum schmerzen, wenn er einfach gebissen hätte.

Schliesslich sind diese Überlegungen egal. Die Urteile sind gefällt.

PS: Ich finde Suarez einen unglaublich talentierten Fussballer, der seine Klasse immer wieder in der Premier League zeigt. Doch sein Fairnessverständnis finde ich absolut daneben. Und ich mag ihn auch nicht wirklich. (Für mich bestes Beispiel: WM 2010 und sein Handsspiel gegen Ghana)

Nachtrag: Von Claudio Sprenger (via Martyn Ziegler) habe ich noch diesen Link erhalten. Hier sieht es für mich schon viel eher nach einem Biss aus. Danke!

Mein Programm für das OpenAir St.Gallen 2014

Bild vom OpenAir St.Gallen 2013.

Alle Jahre wieder erstelle ich meine persönliche OpenAir St.Gallen Programm-Liste. Von Acts, die ich gerne mal sehen will, bis hin zu Musikern, von denen ich eine Überraschung erwarte. So natürlich auch wieder in diesem Jahr. Im diesjährigen Programm habe ich keine grossen „Favoriten“ entdeckt.

Sollte es traumhaftes Wetter geben, bin ich vielleicht schon am Donnerstag im Sittertobel. Wäre mein erstes Mal – meist reichen mir ja die 2,5 Tage Festival. Ich würde ein Schnitzelbrot essen und mir von 20.15-21.15 Uhr Left Boy auf der Sternenbühne anschauen.
Am Freitag gehe ich meist erst gegen Abend ans OpenAir (ja, ich schlafe jeweils zu Hause). Als erstes gleich mal vor die Sitterbühne und ein bisschen bei den Foals (18.45-19.45) mitlauschen. Keine Ahnung, was ich von denen erwarten soll. Gleich danach geht zur Sternenbühne, wo London Grammar (19.45-20.45) auftreten werden. Die wurden ja so sehr gehyped – muss man also sehen. Trotzdem wechsle ich vorzeitig die Bühne und geniesse den Abendeinbruch mit Ellie Goulding (20.30-21.45) vor der Sitterbühne. Anschliessend vielleicht noch The Naked And Famous (21.30-22.45, Sternenbühne). Obwohl ich wahrscheinlich bis dann einige Freunde getroffen habe und die Hälfte meines Programms deshalb geändert habe. Ansonsten zurück zur Sitterbühne und die Black Keys (22.30-00.00) schauen. Wirklich gespannt bin ich am Freitag aber auf Bonobo (23.30-00.45, Sternenbühne). Vielleicht bleibe ich gleich dort, um noch das Dubioza Kolektiv (01.30-02.30, Sternenbühne) zu hören. Vielleicht auch dazwischen einen Abstecher zu Pretty Lights (00.45-02.00, Sitterbühne). Da soll ja die Show sehr gut sein. Baauer (03.00-04.00, Sternenbühne) werde ich ziemlich sicher verpassen und bereits im Bett liegen. Wer weiss.
Alle OpenAir-Gänger wissen: Samstag ist der schwerste Tag. Am Freitag ein bisschen übertrieben… Also schlaf- und duschbedingt frühestens um 16 Uhr im Sittertobel. Essen und dazu die letzten Töne von Knackeboul (15.15-16.15, Sitterbühne) hören. Danach nochmals entspannen. Mit Freunden reden. Trinken. Regenerieren. Den traditionellen OpenAir-Gelände-Rundgang machen. Zwischen 18.00 und 1845 Uhr kurz bei Herr Bitter auf der Chesterfield Live Stage vorbei schauen. Junip (19.45-20.45, Sternenbühne) einen kleinen Besuch abstatten. Zu Casper (20.30-21.45) vor die Sitterbühne gehen. Dort bleiben? Oder doch noch ein Ohr voll Chvrches (21.30-22.45, Sternenbühne) nehmen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wird die Stimmung bei Seeed (22.30-00.00, Sitterbühne) sicher ausgezeichnet sein. Auch wenn es nicht unbedingt meine bevorzugte Band ist, will ich die sehen. Danach geht es wieder Schlag auf Schlag: Moderat (23.30-00.45, Sternenbühne) und Saalschutz Live (00.00-00.45, Chesterfield Live Stage) könnten zu Highlights dieses Jahres werden. Um 00.45 Uhr geht es auf jeden Fall mit C2C auf der Sitterbühne bis 02.00 Uhr bereits wieder weiter. Moop Mama (01.30-02.30, Sternenbühne) wäre da mein mögliches Ausweichprogramm, sollte ich auf der grossen Bühne enttäuscht werden. Und dann ist da ja noch Kavinsky (03.00-04.00, Sternenbühne). Aber eben. Zu alt. Zu müde. Zu Bett.
Am Sonntag muss ich mir ernsthaft überlegen, ob ich überhaupt noch gehen will. Jack Stoiker & Gäste (11.45-12.45, Sternenbühne) verpasse ich ziemlich sicher. Ob ich es zu Bastille (14.15-15.15, Sitterbühne) schaffe? Oder erst zu Milky Chance (15.15-16.15, Sternenbühne)? Sportfreunde Stiller (16.00-17.15, Sitterbühne) will ich im WM-Jahr natürlich schon noch sehen. Während Imagine Dragons (18.00-19.30, Sitterbühne) spielen, mache ich mich glaub auf den Heimweg. Am Montag wartet London auf mich.

Hier noch mein OpenAir in der Übersicht:
Donnerstag:
20.15-21.15
Left Boy (Sternenbühne)

Freitag:
18.45-19.45
Foals (Sitterbühne)
19.45-20.45
*London Grammar (Sternenbühne)
20.30-21.45
*Ellie Goulding (Sitterbühne)
21.30-22.45
The Naked And Famous (Sternenbühne)
22.30-00.00
The Black Keys (Sitterbühne)
23.30-00.45
*Bonobo (Sternenbühne)
00.45-02.00
*Pretty Lights (Sitterbühne)
01.30-02.30
Ev. Dubioza Kolektiv (Sternenbühne)
03.00-04.00
Baauer (Sternenbühne)

Samstag:
15.15-16.15
Knackeboul (Sitterbühne)
18.00-18.45
Herr Bitter (Chesterfield Live Stage)
19.45-20.45
Junip (Sternenbühne)
20.30-21.45
Casper (Sitterbühne)
21.30-22.45
Chvrches (Sternenbühne)
22.30-00.00
*Seeed (Sitterbühne)
23.30-00.45
*Moderat (Sternenbühne)
00.00-00.45
Saalschutz (Chesterfield Live Stage)
00.45-02.00
*C2C (Sitterbühne)
01.30-02.30
Moop Mama (Sternenbühne)
03.00-04.00
Kavinsky (Sternenbühne)

Sonntag:
11.45-12.45
Jack Stoiker & Gäste (Sternenbühne)
14.15-15.15
Bastille (Sitterbühne)
15.15-16.15
*Milky Chance (Sternenbühne)
16.00-17.15
*Sportfreunde Stiller (Sitterbühne)
18.00-19.30
Imagine Dragons (Sitterbühne)

*= Will ich unbedingt sehen. Alle anderen: Naja.

Immerhin 26 Auftritte.
Und hier gibt es übrigens noch die Liste mit allen Bands, die auf Twitter sind. So für Stalker. Und um aus erster Hand zu erfahren, was sie denn so von der Gallusstadt halten (Deadmau5 fand es übrigens – laut Twitter – sehr schön hier).
Habt Ihr noch Anmerkungen zum Programm? Oder habe ich den unglaublichen Act, von dem man noch Jahre später schwärmen wird, übersehen?